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Sehenswertes in Terenten

Das müssen Sie erleben!

Unsere Tipps in Terenten:

Mühlen

Am Ternerbach finden Sie den Mühlenlehrpfad. In einer 1½ stündigen Wanderung kommen Sie an 7 renovierten und teilweise bis zu 500 Jahre alten Kornmühlen vorbei. Hier mahlten und mahlen auch heute noch die Bauern ihr Korn zu feinem Mehl.

In den Sommermonaten steht jeweils eine Mühle montags von 10-14 Uhr zur Besichtigung offen. Auch beim Mühlenfest erhalten Sie Einblick in das Müllershandwerk.
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Erdpyramiden

Die Entstehung der Terner Erdpyramiden geht wahrscheinlich auf das Jahr 1837 zurück. Als Folge eines heftigen Unwetters, riß der Terner Bach 3 Wohnhäuser, 16 Mühlen, 13 Stampfen, eine Schmiede und eine Säge mit sich fort. 13 Menschen kamen dabei zu Tode. Damals kam es wahrscheinlich zum Anbruch des Hanges. Die Erosion hat in den darauf folgenden Jahrzehnten auf zwei unterschiedliche Schuttmassen eingewirkt: aus dem Material mit Steinblöcken durchsetzt, formten sich die klassischen Erdpyramiden; aus dem Material, das kaum Steine enthält, bildeten sich nur Grate und Rippen.
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Hexenstein

Bei diesem sonderbaren Stein handelt es sich um einen Schalenstein. Nach Erzählungen der Alten hätten früher auf dem Stein Hexen mit dem Teufel getanzt und ihre Fußabdrücke hinterlassen. Alte Sennerleute behaupten, dass nicht nur Hexenversammlungen, sondern auch Trinkgelage stattgefunden hätten, und zwar wie es scheint, nachts und zur Zeit der Sommersonnenwende. Die unmittelbar neben dem Stein entspringende Wasserquelle bestärkt die Vermutung, dass dieser Stein mit dem Fruchtbarkeitskult in Verbindung gebracht werden kann.
Die Bezeichnung „Zi Bodehittn" (Zur Badehüttn), wie dieser Ort im Volksmund genannt wird, hat sich bis in die heutige Zeit erhalten.
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Teufelstein

Der »Teufelsstein« auf dem alten Almweg zur Pertinger-Alm.
Die Mühlwalder Bauern hatten den Teufel gewaltig erzürnt, so dass er ihnen eine Bosheit antun wollte. Er trug einen Stein von Lüsen herüber und wollte ihn vom Mutenock nach Mühlwald hinunterrollen lassen. Dazu wählte der Teufel den kürzesten Weg. Weil der Stein aber schwer war und auch ein Teufel einmal rasten muss, hat er seine Kraxe mit dem Stein nieder gestellt. In seiner Wut und in seinem Zorn gegen die Mühlwalder hatte er aber nicht bemerkt, dass der Morgen zu grauen begann und dass der Mesner von Terenten - der ein Frühaufsteher war - schon die Betglocke zum Morgengruß läutete. So musste der Teufel den Stein liegen lassen und wieder hinab in die Unterwelt flüchten. So liegt der „Teufelsstein“ immer noch mitten im Wald ca. auf 1.700 m, oberhalb vom Nunewieser. Er wird im Volksmund auch als Marchstein bezeichnet, dabei handelt es sich um ein außergewöhnlich großes und prächtiges Exemplar eines ortsfremden Gletscherfindlings (Erratikon).
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Biotop

Das Pirchner Moss liegt auf 1.300 m Höhe und ist leicht nach Süden geneigt. Den geologischen Unterbau des Biotops bildet der Brixner Granit. Das Biotop selbst zeigt zwei verschiedene Vegetationsbereiche. In der Kernzone liegt ein kleines Nieder- und Flachmoor mit einem hochmoorartigen Randbereich. Das kleine Feuchtbiotop ist umgeben von Feucht- und Nasswiesen, lockerem Waldbestand und Hecken. Im Moorbereich lassen sich verschiedene Moose, unter anderem das Torfmoos, aber auch Fieberklee, Sumpf-Herzblatt, Sumpf-Rispengras, Blutwurz, Seggen und Knabenkrautarten finden. Die Feuchtwiesen wurden früher zur Gewinnung von Pferdefutter und Einstreu der Ställe gemäht. Die reichhaltige Pflanzenvielfalt des Biotops bietet einer Vielzahl von Tieren Unterschlupf und Lebensraum. So lassen sich hier urzeitliche Flugkünstler wie Königslibellen und Azurjungfrau beobachten. Bei entsprechender Witterung kann man auch den Feuersalamander finden. Der Mäusebussard liebt den freien Raum der Streuwiesen.

Nördlich des Biotops, am Scheitelpunkt des Hohenbichls, verläuft die „Pustertal-Linie“, die Grenze zwischen südalpinem und ostalpinem Gesteinsaufbau dieser Gegend. Diese Störungslinie ist eine der wichtigsten Erdbebenlinien der Alpen.
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Lodenwelt – vom Schaf zur Wolle

Von der Wolle bis zum Mantel - das Lodenmuseum in Vintl gibt Aufschluss über die Entstehung des hochwertigen Lodenstoffes. Loden ist ein strapazierfähiges Material - doch die Entstehung dieses Stoffes ist ein langer Weg, der im Lodenmuseum in Vintl anschaulich und auch kindergerecht dargestellt wird. Gekonnt werden Besucher durch das Museum geführt und erfahren mehr über den Herstellungsprozess des Lodens - vom Schaf bis zum fertigen Mantel sozusagen. Die Schafwolle stellt den Grundstoff für das fertige Produkt dar - die Schafe müssen erst mal geschärt werden, darauf folgt das Walken, die Wollkämmerei und das Spinnen. Und natürlich werden besonders die Kinder in diese Tätigkeit einbezogen.
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‘s Terner Schmelzpfandl

Bäuerliche Kultur zum Mitmachen und Erleben... der Weg vom Saatgut bis zur Spezialität wird im Jahresverlauf authentisch vermittelt, in zahlreichen Events und Aktionen! Besucher sind eingeladen, selbst mitzumachen! 
Weitere Infos
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Tiefrastensee

Der Tiefrasten- und Komfosssee sind zwei tiefblaue Bergseen. Der Sage nach war vor langer Zeit anstelle des Tiefrastensees steiniges Gebiet, auf dem viele Hütten standen. In den Hütten wohnten Zwerge, die im Bergwerk von Zwergenkönig Mute arbeiteten. Sie suchten im Bergwerk nach Kristallen und bekamen dafür gutes Geld. Die Zwerge wurden aber immer unzufriedener. Eines Tages fanden die Zwerge einen riesengroßen Edelstein, den sie behalten und selbst verkaufen wollten. Mute erfuhr davon und beschwor ein riesiges Unwetter herauf. Von den Bergen floss Wasser und die Zwerge waren verloren. Der Tiefrastensee ist bis heute geblieben, ebenso wie der Berg Mutenock.
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Komfosssee

Auch der Komfossee ist ein tiefblauer Bergsee mit sagenhafter Geschichte: einst war oben im Komfoss-Gebiet eine schöne, grüne Alm. Sie gehörte dem reichsten Bauern von Terenten. Dort wohnte ein junger Hirte, der Augen so blau wie der Enzian hatte. Eines Tages brachte im die einzige Tochter des Bauern das Essen, sah im in die Augen und verliebte sich in ihn. Auch er hatte sie lieb. Zeit verging, aber die Bauerstochter besuchte den Hirten nicht mehr. Eines Tages kam der Knecht mit dem Essen auf die Alm und berichtete, dass die Tochter des Bauern heirate. Der Hirte war wie versteinert und die Berggeister beschworen ein Unwetter herauf. An der Stelle der Almhütte fand die Bauerstochter dann einen See, so blau wie die Augen des Hirten.
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Aschburg

Im Jahre 1256 wurde das Winnebach-Schlössl, auch Aschburg genannt, erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg gehörte ursprünglich Rodank-Dienstleuten von Asch. Vor etwa 50 Jahren stand noch ein Teil des Bergfrieds und in der Mitte des Turms ragte eine mächtige, sagenumwobene Fichte empor. Um 1970 wollte ein Terner in der Aschburg nach dem legendären Goldschatz suchen und sprengte den Turm mit Schießpulver. Der Sage nach soll Arnold V. von Schöneck die Burg als Jagdschloss errichtet haben. Am Ende ihres Lebens sollen die Schönecker wilde, verrohrte Burschen gewesen sein und die Menschen überfallen und ausgeplündert haben. Aus diesem Grund heißt das Schloss im Volksmund auch „Rabaschlössl“ – Raubschloss.
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St. Georgs-Pfarrkirche

In Terenten wird im Jahre 1362 ein Gotteshaus erwähnt, es muss aber schon viel früher eine Kirche bestanden haben. Bischof Hartmann von Brixen weihte 1162 einen Altar. Ein neues Langhaus wurde 1683/84 errichtet. Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1848 bis 1850 verlängert und im neuromanischen Stil umgestaltet. Eine umfassende Restaurierung wurde 1964 vorgenommen. Dabei entdeckte man die Grundmauern eines fast quadratischen Kirchenraumes aus romanischer Zeit. Vom spätgotischen Bau blieben der Chor mit dreiseitigem Abschluss und der aus Quadersteinen aufgeführte Turm mit spitzbogigen Schallfenstern erhalten. Das Langhaus wurde um die Mitte des 19.Jh. im Stil der Neuromanik umgebaut. Das Tonnengewölbe stammt aus der Zeit des neuromanischen Umbaus und ist mit den Deckengemälden von Christoph Brandstätter ausgeschmückt. Im Jahre 1896 wurden die Deckengemälde restauriert. Die Altäre der Pfarrkirche machen den Übergang vom Klassizismus zur Neugotik sichtbar. Neben der Pfarrkirche befindet sich die spätgotische Heiligkreuz-Kapelle, die im Jahre 1520 geweiht wurde. Die Kapelle ist mit einem polygonal abschließenden Chor und mit einem Sternrippengewölbe auf Spitzkonsolen ausgestattet.
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St. Zeno in Pein

St. Zeno in Pein wurde im 12 oder 13 Jh. erbaut. Das Kirchlein liegt südwestlich der Pfarrkirche auf einem einsamen Hügel, zwischen zwei Schluchten. Die Kapelle zeigt im Tür- und Fensterraum den frühen romanischen Baustil. Der Turm wurde 1794/95 dazugebaut. Um 1770 wurden an der Kirche größere Bauarbeiten durchgeführt, möglicherweise wurde der Kirchenraum erst damals eingewölbt. Die Malereien im Kircheninnern stammen vom Barockmaler Johann Mitterwurzer (1745-1788). Der barocke Altaraufbau mit Maria-Hilf-Bild datieren in die zweite Hälfte des 18. Jh. Zu erwähnen ist auch die Glocke von 1539. Die letzte Restaurierung fand 1987/88 statt.
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St. Margareth in Margen

St. Margareth in Margen wird 1309 erwähnt, allerdings lassen sich vom heutigen Bau wohl nur mehr die Langhausmauern mit dieser Zeit in Verbindung bringen. Eine kleinere nicht gewölbte Kirche wird anfangs bestanden haben. Der Spitzturm dürfte erst im späteren 14.Jh. errichtet und das Langhaus im frühen 16. Jh. eingewölbt worden sein. Es handelt sich um einen einschiffigen Bau, der Altarraum befindet sich im Turm. Der hl. Christophorus an der Außenmauer gilt als Beschützer von Ungewittern. An malerischer Ausstattung ist das Wandgemälde der 14 Nothelfer an der Triumphbogenwand erhalten geblieben. Sehenswert ist der spätgotische Flügelaltar aus der Zeit um 1500 mit den Skulpturen der drei Heiligen Margaretha, Magdalena und Katharina. 1888 wurde der gesamte Altar restauriert und teilweise überfasst. Auch der außergewöhnliche Seitenaltar verdient Beachtung, ein bemalter Flügelschrein mit Rankenwerk (Anfang 16. Jh.). 1948/49 wurde das Kircheninnere neu getüncht, das Inventar gereinigt.
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